
Jeden Tag setzte sich
Frau Gloria Wendroff, Fairfield, Iowa, USA, vor den Laptop, und ging dem merklich verspürten Ansinnen nach, einen Heavenletter niederschreiben zu mögen. Mitunter und eher selten zwei oder drei an einem Tag.
Um das Jahr 2000 hat das „Godwriting“ den Anfang genommen, aufgrund eines Schlaganfalls im Jahr 2018 war die Fertigkeit zu schreiben am Abklingen. Frau Gloria Wendroff starb im Frühjahr 2024 im Alter von 93 Jahren.
Frau Wendroff liegt es daran, dass die Heavenletter weit gestreut Verbreitung erfahren und wo auch immer zu finden sind – jeweils mit Verweis auf die Ursprungs-Webseite.
Die Großeltern jüdischer Herkunft waren aus Galizien/Weißrussland nach Nordamerika eingewandert. Da vernahm Gloria als Kind das Yiddish mit seinem eigentümlichen Klang und Sprachgesang, und hat es gut verwahrt und freudig erinnert. Ihre Eltern führten ein Geschäft in dem Gemeinwesen, das Kind hat früh eine Liebe zu Märchen, Geschichten, Fabeln, Theaterstücken usw. gespürt. In der Familie, so berichtet Frau Gloria, sei Religiöses nicht ein Bezugsfeld gewesen. Angesichts dessen hat sie immer wieder ihre Überraschung zum Ausdruck gebracht – warum ich? – dass sie, was ihr gesagt worden ist, niederschreiben solle. Sie war Lehrerin für Englisch und englische Literatur und Mentorin für Unternehmens-Kommunikation.
Über einen längeren oder kürzeren Zeitraum hinweg haben die folgenden Personen als Übersetzer in den deutschsprachigen Ländern mitgearbeitet: Stefan Kracher, Lynn-and-Liz, Veronika, Eddy Konig, Uta Steger-de Gruyter, Dr. Brigitta Fuchs, Clemens Lerche, Axel Ehrich. Nun, da alle Heavenletter in einer gut zugänglichen Aufstellung auf Deutsch zusammengefasst vorliegen sollen, geht ein herzliches Dankeschön an die Übersetzer, die da mitgewirkt haben; es hat sich nicht ergeben, dass die zeitweilig Beteiligten sich in den letzten Jahren so bemerkbar gehalten haben, dass sie in Anbetracht des hiesigen Anliegens hätten angeschrieben werden können.